Ausstudiert – und nun?

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Absolvent Karriere

Die letzten Klausuren werden geschrieben, die Bachelor- oder Masterarbeit vorbereitet oder schon korrigiert. Eigentlich könnte sich fast ein wenig Erleichterung einstellen. Fast. Denn nicht nur die Verwandtschaft fragt „Na, was machste jetzt?“

Die Frage nach dem passenden Berufseinstieg stellt sich nicht erst, wenn etwa die stolze Absolventin das Hochschulzeugnis in der Hand hält. Bestenfalls hat man in Studium oder im Pflichtpraktikum herausgefunden, wohin so ungefähr die Reise gehen soll. Gegen Ende eines Bachelor- und Masterstudiums hat man sich meist auch fachlich spezialisiert oder tut es mit der zu schreibenden Abschlussarbeit.

Möglichkeiten des Jobeinstiegs gibt es viele: Vom Praktikum bis hin zur Selbstständigkeit ist alles möglich. Drei gängige Varianten, nach dem Studium ins Berufsleben zu starten zu kommen, stellen wir euch hier kurz vor:

Praktikum

Heute schon Kaffee gekocht und dann Akten geschreddert? Nein, ganz so schlimm sind die meisten Praktika für Absolventen heute nicht mehr. Der Grundgedanke eines Praktikums ist schließlich, praktische Kenntnisse zu erwerben.  Im Praktikum sollen berufsrelevante Kenntnisse vermittelt und gefördert werden. Dafür sollte dann von der Unternehmerseite eine gute Betreuung und einen großen Lerneffekt gesichert sein. In der Praxis sieht das manchmal anders aus: Da werden auch schon mal gut qualifizierte Hochschulabsolventen als günstige Arbeitskräfte verheizt. Mit dem kommenden Mindestlohn ist das zumindest bald in einigen Bereichen vorbei.  Ein Stundenlohn von 8,50€ für Nicht-Pflichtpraktika muss dann eingehalten werden. Laut einer neuen Studie, gibt es derzeit im Schnitt für Praktika 402€ pro Monat. In der Beratung, der Automobilindustrie oder bei Versicherungen sind es sogar mehr. Ob man aber nach 5 Jahren harten Studiums mit so einem Hungerlohn starten möchte, muss man selbst entscheiden. In einigen Branchen gibt es gar keine andere Möglichkeit.

Traineeprogramm

Ähnlich wie im Praktikum, wirst du bei einem Traineeprogramm nicht einfach vom Unternehmen allein gelassen, sondern weitergebildet. Als Trainee bekommt man in der Regel auch ein recht angenehmes Einstiegsgehalt, es ist deutlich höher als im Praktikum. Allerdings sind auch hier die Gehälter sehr unterschiedlich. Bei einem größeren Konzern verdient man im Jahr oft 10000€ mehr als bei einem kleinen Unternehmen. Ein Trainee ist man auch nicht ein Leben lang, denn es handelt sich auch hier um eine Einstiegsposition, die berufspraktische Kenntnisse vermitteln soll. Dazu soll ein Trainee meist auch die Unternehmensstruktur und die Abläufe kennenlernen. Zwischen 14 und 24 Monaten gehen die Programme, in denen Unternehmen einen zur Fach- oder Führungskraft heranzüchten wollen. Sie sind meist sehr strukturiert. Je nach Arbeitgeber variiert das natürlich stark, ebenso die Betreuungsqualität.

Projektarbeit

Als Alternative kann außerdem noch die Projektarbeit gesehen werden, wie sie mit uns möglich ist. Wir bieten bei renommierten Unternehmen Projekte im Bereich der IT- und Prozessorganisation an. Das ist besonders für solche Absolventen interessant, die vielleicht schon im Studium selbstständig gearbeitet haben oder selbstbestimmter den Berufseinstieg wagen wollen. Mit Projektarbeit bastelt man sich ein bisschen das Traineeprogramm selbst, weil man eigenständig entscheiden kann, in welchen Bereichen man Berufserfahrung sammeln möchte. Als Projektmitarbeiter_in muss man sich auch gegebenenfalls eigenständig neue Kenntnisse aneignen und vertiefen. Dafür ist man aber auch flexibler. Es wird, je nach Projektangebotslage natürlich, frei gewählt, wo man wann arbeiten möchte. Entwickelt hat sich das zumindest bei uns aus der studentischen Unternehmensberatung heraus. Was das genau ist, erfährst du hier.

Nichts für dich dabei?

In einigen Branchen ist auch der Direkteinstieg als Fachkraft möglich, gerade in Bereichen, in denen Fachkräftemangel herrscht. Oder du hast eine zündende Idee, keine Lust auf Chefs und möchtest selbst gründen. Ansonsten bleibt Perlentaucherei in der Karibik auch immer eine attraktive Alternative ;-)

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