Gegründet gegen „Kaffee kochen und kopieren“ – Campus Contact Halle e.V.

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„Kaffee kochen und kopieren“ war ihnen einfach zu wenig und so entschlossen sie sich eine studentische Unternehmensberatung zu gründen. Heute stellen sich Campus Contact Halle e.V. vor.

1. Erzählt doch mal von euren Anfängen. Wie und in welcher Rechtsform habt ihr euch gegründet?
Vor 16 Jahren wurde der Grundstein für eine studentische Unternehmensberatung in Halle an der Saale gelegt: 3 BWL­‐Studenten gründeten, unterstützt von hilfsbereiten Freunden, den Verein Campus Contact Halle. Einer der nächsten Schritte beinhaltete das Beantragen der Gemeinnützigkeit, sowie das Entwickeln einer Homepage und gipfelte sich in einem ersten Beraterprojekt. Ein Jahr später wurden die gewonnen
Erfahrungen, die Vereinsarbeit und alles weitere erfolgreich an die nächste Generation studentischer Berater übergeben.
In unserer Geschichte verbirgt sich aber noch eine Vorgeschichte, die an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben sollte. Denn bereits vier Jahre zuvor setzten verschiedene Ereignisse einen Meilenstein für die Historie studentischer Beratung in Halle: Ausgangspunkt war ein interessanter Zeitungsbericht über die studentische Unternehmensberatung OSKAR in Köln, welcher dicht gefolgt von einem klassischen „Kaffee kochen und kopieren“ – Praktikums war. Diese Ereignisse, sowie der Mangel an attraktiven Alternativen in der regionalen Wirtschaft, ließen 3 Studenten den Entschluss fassen, praktische Erfahrungen selbst zu erlangen. So gründeten sie gemeinsam 1993 während ihres Vordiploms die Studentische Beratungsgesellschaft Halle (SBH) als GbR. Und nein, das erste Büro war keine Garage, sondern das ehemalige Wohnzimmer einer Studentenbude im halleschen Süden. Währenddessen tat sich jedoch einiges in Merseburg, denn es formierte sich ein „studentisches Beratergegenstück“, das uns ernsthafte Konkurrenz bereitete. So mussten auch wir die Erfahrung machen: Wettbewerb belebt tatsächlich das Geschäft. Unsere
Entwicklung stagnierte also nicht, im Gegenteil: wir zogen frisch ausgestattet in ein
neues Büro und beantragten die Aufnahme in den BDSU!

2. Jeder Verein hat seine Legenden. Was könnt ihr über eure verraten?
Stefan Person ist eine unserer Legenden: Nach seinem Studium erfüllte er sich den Traum, sein eigener Chef zu sein und gründete ein Unternehmen, das sich auf Konferenzen, Tagungen und Businessevents spezialisiert hat. Noch heute unterstützt er uns tatkräftig als Kurator bei wichtigen Fragen im Verein. Nicht unerwähnt sollte zudem Jennifer Diersch bleiben. Nach ihrem Masterabschluss in Halle und ihrer Tätigkeit beim CCH entschied sie sich erfolgreich für den Job des Unternehmensberaters. Speziell ist Jennifer im Bereich Management Consulting tätig.

3. Seid ihr einem Dachverband angeschlossen und wenn ja, welchem und wo seht ihr die Vorteile?
Seit 2001 sind wir Mitglied im Bundesverband deutscher studentischer Unternehmensberatungen e.V. (BDSU). Ein Dachverband, der für uns nicht nur eine Plattform zum Austauschen und Netzwerken ist, sondern auch für gemeinsame Erlebnisse. Regelmäßig finden Kongresse und Arbeitskreistreffen, sowie viele interne Projekte statt, an denen wir uns national beteiligen können. Außerdem steht der BDSU für einen hohen Beratungsstandard, Qualität und Niveau, und es ist einfach toll, Teil eines solchen Netzwerkes zu sein!

4. Wie viele Mitglieder habt Ihr aktuell?
Aktuell zählen wir etwa 45 Mitglieder. In diesem Semester konnten wir außerdem 18 Anwärter für uns begeistern.

5. Wie viele Projekte führt ihr durch und welchen Umfang haben diese?
Wir haben im Durchschnitt etwa 130 Beratertage im Geschäftsjahr, welche sich aus knapp 10 Projekten ergeben.

6. In welchen Bereichen führt ihr Projekte durch?
Wir haben ein sehr breit gefächertes Produktportfolio. Zu unseren Schwerpunkten gehören aber vorwiegend Marketing & Vertrieb, Schulungen und Befragungen, ebenso wie die Bereiche Personal-­ und Finanzwesen.

7. Wie sieht euer Vereinsleben aus?
Unser Vereinsleben besteht aus einem wöchentlichen Mitgliedertreffen, auf dem zusammen über vereinsinterne Dinge diskutiert wird. Alle zwei Wochen finden die jeweilige Ressortreffen statt, wobei die Verteilung und Bearbeitung von Aufgaben an der Tagesordnung steht. Darüber hinaus gibt es einzelne Arbeitskreise, welche sich unter anderem um die campusmeetscompanies oder das Imagevideo kümmern. Damit das Miteinander dabei nicht zu kurz kommt, unternehmen wir regelmäßig etwas gemeinsam, zum Beispiel die Teilnahme am halleschen Drachenbootcup, gemeinsamem Grillen oder die Bildung eines Teams für die MZ-­ Radpartie. Der Zusammenhalt wird bei uns großgeschrieben!

8. Welche Themen stehen bei euch aktuell an?
Vor kurzem haben wir unsere 15. Praktikanten-­ und Absolventenmesse campusmeetscompanies, eine Messe von und für Studenten, durchgeführt. Die Studenten hatten dabei die Möglichkeit, Kontakt zu zahlreichen namenhaften Unternehmen, wie Dell, Amazon, und BASF zu knüpfen. Weiterhin konnten sie sich über ein Praktikum, eine Festanstellung, ein Auslandsaufenthalt oder eine
Abschlussarbeitskooperation informieren und direkt bewerben. Das Team für die 16. Messe steht bereits und beginnt in Kürze mit der Planung der campusmeetscompanies 2014.

9. Und was unterscheidet euch von anderen studentischen Beratungen? Was macht euch aus?
Unser größtes Kennzeichen ist wohl die hohe Frauenquote, ob im Vorstandsteam, allgemein bei der Mitgliederanzahl oder bei der Teilnahme an BDSU­Treffen. Bei uns heißt es: Frauenpower!!!

10. Gibt es noch irgendetwas, das ihr loswerden möchtet?
C..C..HHH, C..C..HHH, C…C…HHHHHHH ;)
Vielen Dank für das Interview, den neuen Kontakt und die Möglichkeit uns hier auf dieser Plattform vorstellen zu dürfen. Wir freuen uns auf regen Kontakt und Austausch, mit den Lesern und allen Interessenten!

campusmeetscompanies

Weitere Informationen gibt’s unter: www.campuscontact.de.

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