So nutzt ihr Social Media für eure studentische Unternehmensberatung richtig

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Blog_Social Media und studentische Beratung_2015

Die meisten studentischen Unternehmensberatungen haben bereits gemerkt, dass sie sich gut in sozialen Netzwerken präsentieren können. Hier geben wir ein paar Tipps, wie ihr Facebook und Co. zielführend nutzen könnt, um euch bei Studierenden und Unternehmen bekannter zu machen. Zu jedem dieser Tipps geben wir natürlich auch ein Best-Practice-Beispiel.

 

  1. Findet eure Geschichte

Es ist nicht immer leicht zu vermitteln, was studentische Unternehmensberatungen machen. Viele Personalentscheider haben von dem Konzept noch nie gehört und auch unter Studierenden herrscht nicht immer Klarheit über das, was die Beratungen so machen. Social Media bietet sich aber gerade an, um das Engagement in der studentischen Unternehmensberatung auf vielfältige Art und Weise zu erklären. Findet heraus, was euch besonders macht und versucht das dann auf den verschiedenen Kanälen zu vermitteln. Das Stichwort heißt „Storytelling“! Seid dabei authentisch, indem ihr nicht nur Hochglanzfotos von Fotoportalen verwendet. Eine gut gemachtes Handyfoto vom Vereinstreffen oder vom Kundentermin sagt da schon mehr aus. Mit diesen könnt ihr kleine Geschichten übe euren Aufnahmeprozess, eure Projekte oder eure Vereinstreffen spinnen.

Best Practice: Der Film zum BDSU-Herbstkongress kann sich wirklich sehen lassen.

 

  1. Wählt die richtigen Kanäle

Okay, ihr habt eine Facebookseite. Das ist schon einmal gut, denn mit Facebook könnt ihr Bilder, Videos, Texte und Links unters Volk bringen. Aber treiben sich dort wirklich alle herum, die ihr ansprechen wollt? Im Recruiting neuer Mitglieder könnt ihr auch ruhig Wege abseits von Facebook beschreiten. Auch mit Instagram, Jodel oder WhatsApp erreicht ihr auch andere Studierende. In Sachen Kundenakquise könnt ihr auf LinkedIn und Xing direkt Kunden ansprechen und euch besser vernetzen.

Best Practice: cogita! e.V. präsentiert sich fachlich kompetent mit Referenzen auf Xing. Auf Facebook versuchen sie eher Studierende anzusprechen.

 

  1. Informiert statt nur zu werben

Ihr lernt in der Uni und innerhalb der studentischen Unternehmensberatung eine Menge. Ihr könnt also ruhig als Experten in gewissen Gebieten auftreten. Indem ihr die gelernten Inhalte ansprechend aufbereitet, bietet ihr einen Mehrwert auf euren Kanälen, der über bloße Werbung hinausgeht. Natürlich könnt ihr auch weiterhin die wirklich zahlreichen Vorteile der StuBe herunterbeten, aber mit relevanten Artikeln, Bildern und Filmchen erreicht ihr vielleicht Studierende, die so nicht auf euch gestoßen wären. Content ist immer noch King.

Best Practice: Der STUNT e.V. hat eine schöne Reihe auf YouTube, in der beispielsweise erklärt wird, wie man Beraterfolien erstellt.

 

  1. Dialog statt Monolog

Social Media ist nie nur einseitige Kommunikation. Ihr solltet daher Maßnahmen wählen, die zum Mitmachen aufrufen und eurer Publikum beteiligen. So erhöht ihr die Reichweite eurer Maßnahmen. Angst vor negativen Kommentaren solltet ihr nicht haben. Wenn ihr zügig, freundlich und gewitzt auf negatives Feedback reagiert, macht euch das das nur noch sympathischer.

Best Practice: Campus Contact Halle zeigt mit Bilderposts, wo sich die Facebook-Fans des Vereins herumtreiben.

 

  1. Verbindet online und offline

Social Media kann viel, aber nicht alles. Ihr könnt in den sozialen Netzwerken tolle Kampagnen machen, aber sie sollten nicht das einzige Instrument sein, um Unternehmen und Studierende von euch zu begeistern. Durch Artikel und Interviews in Fachmagazinen könnt ihr beispielsweise Unternehmen auf euch aufmerksam machen. Mit Informationsständen oder Workshops an eurer Uni lassen sich neue Mitglieder gewinnen. Diese Aktionen lassen sich wunderbar mit euren Social-Media-Maßnahmen verbinden, indem ihr sie dort präsentiert.

Best Practice: Der Campus Consult e.V. hat beispielsweise seine leckere Wassereis-Aktion auf Facebook dokumentiert.

 

  1. Gründet Gruppen

Viele Netzwerke bieten die Möglichkeit, euch auch halbwegs privat zu organisieren. In Facebook, Xing oder auch WhatsApp könnt ihr Gruppen gründen, um Interessenten unverbindlich zu informieren. Wenn ihr merkt, dass euch immer weniger Mitglieder auf Mails antworten, könnt ihr es mal mit einer WhatsApp-Broadastliste versuchen, um alle eure Schäfchen zu erreichen. Gruppen bei Xing können auch unternehmensseitig für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Unternehmen nutzen diese schließlich gerne fürs Recruiting.

Best Practice: Schwer zu sagen, denn die meisten Gruppen sind ja privat. Habt ihr vielleicht ein gutes Beispiel für uns?

 

Haben euch diese Tipps weitergeholfen? Wie nutzt ihr die sozialen Medien in eurer studentischen Unternehmensberatung? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Ein Kommentar zu “So nutzt ihr Social Media für eure studentische Unternehmensberatung richtig

  1. Hallo Campus Consult Team,

    wir von Young Energy Students Consulting e. V. (YES Consulting e. V.) nutzen zur internen Kommunikation vor allem eine interne facebook Gruppe. In diese werden Anwärter, Mitglieder und Alumni eingeladen und Internes aus dem Verein und Aktuelles aus der Energiewirtschaft geteilt.

    Wenn Ihr wollt, könnt Ihr unser Konzept der ersten dezentralen SUB für die Energiewirtschaft gerne mal kennenlernen!

    Viele Grüße
    Nicolai Beerheide
    (Vorstandsvorsitzender)

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