Was kannst du eigentlich? – 7 Soft Skills, die sich fast alle Studis in den Lebenslauf schreiben können

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Soft Skills

Du kannst nix? Das glauben wir dir nicht! Ein Studium bereitet nicht nur fachlich auf das Arbeitsleben vor. Auch in Sachen Soft Skills hast du vor dem Berufseinstieg schon viel gelernt.

Und darauf kommt es Personalerinnen und Personalern mittlerweile verstärkt an. Wenn du also nicht weißt, welche Soft Skills du im Bewerbungsgespräch herausstellen sollst, ist unsere Liste genau richtig für dich. Denn diese Skills solltest du im Studium schon angewendet haben:

  1. Zeitmanagement

Du schaffst es dir deine drei Präsentationen, zwei Essays und vier Prüfungen gut einzuteilen? Deine Übungszettel werden pünktlich abgegeben und dann hast du noch Zeit für deine Hobbys? Klar wird es manchmal knapp, aber eigentlich schaffst du, was du dir vorgenommen hast? Klingt doch nach gutem Zeitmanagement!

  1. Teamfähigkeit

Vielen sind sie ein Graus, aber alle müssen sie machen: Gruppenarbeiten! Ob nun Softwareprojekt oder Gruppenreferat – Teamarbeit lässt sich in den meisten Studiengängen nicht vermeiden. Falls du diese Gruppenarbeiten ohne größere Schäden überlebt hast, aufgetaucht bist und sogar mitgearbeitet hast, darfst du dich als teamfähig bezeichnen!

  1. Mobilität

Du musst jede Nacht zuhause schlafen, hängst an deinem Heimatdorf und willst weiter als 15 km sowieso nicht von da weg? Nein, dann bist du wirklich nicht mobil. Wenn du aber für einen Job auch weiter weg ziehst und keine Probleme damit hast, mal im Hotel zu schlafen oder hin und wieder beruflich unterwegs zu sein – du bist mobil!

  1. Motivation

Das Studium ist vorbei und du brennst darauf, in der Wirtschaft zu zeigen, dass du es drauf hast? Du willst alle von deinem Können überzeugen und arbeitest gerne? Klingt motiviert! Jetzt musst du das nur noch im Bewerbungsgespräch rüberbringen.

  1. Lernbereitschaft

Hast du am Anfang des Studiums gemerkt, dass du Nichts weißt und viel dazu lernen musst? Überhaupt lernen – machst du ja einigermaßen gerne, sonst wäre das Studium ziemlich unerträglich. Nach dem Studium weißt du zwar, dass du was kannst, aber auch, dass du noch weiter dazu lernen musst? Und dann hast du auch noch Bock dazu? Lernbereitschaft vorhanden!

  1. Ausdauer/ Belastbarkeit

Alle Studis, die Nächte durchgelernt haben oder die letzten Stunden vor der Abgabe von Hausarbeiten und Projekten durchgeackert haben, können sich als ausdauernd und belastbar beschreiben.

  1. IT-Affinität

Hallo du digital native! Du bist mit dem Laptop aufgewachsen und benutzt gerne deine Smartphone? Dir muss man nicht erklären, wie man Dateien öffnet oder Programme installiert? Dann solltest du damit IT-affin genug für viele Berufe sein. Wenn du allerdings erklären kannst, wie du ohne Computer durch dein Studium gekommen bist, hast du vielleicht noch andere verborgene Soft Skills ;-)

 

Haben wir wichtige Soft Skills, vergessen, die man im Studium ausbaut? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

 

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2 Kommentare zu “Was kannst du eigentlich? – 7 Soft Skills, die sich fast alle Studis in den Lebenslauf schreiben können

  1. Na, vielen Dank auch dafür, mir die letzte Hoffnung zu nehmen. :-(

    Zeitmanagement kann ich selbst leider nicht und ich bräuchte Personen, die mir dabei helfen. Nur ist mein Zeitmanagement so schlecht, dass ich es nicht mal schaffe, mich um diese für mich notwendigen Hilfen zu kümmern. Eine Dozentin meinte bezüglich einer Präsentation mal, ich hätte ja „ganze“ drei Monate Zeit gehabt, aber da ich tendenziell etwas langsamer bin als üblich ist das wie gerade mal drei Minuten für „normale“ Menschen. Also, versucht mal, ein Referat innerhalb von maximal 3 Minuten vorzubereiten: Ihr werdet sehen, dass es schwierig wird! Ansonsten werden Prüfungen nicht bestanden und Fristen verpasst (häufig um etwa ein Semester, wenn eine Frist vorhanden ist, ansonsten wird weiter aufgeschoben) – nicht weil ich es nicht auf dem Plan hätte, sondern weil es nicht möglich ist, sie einzuhalten. Mein Hobby (Radfahren) übe ich nur in der vorlesungsfreien Zeit aus (wenn man mal vom Weg zur Uni absieht), und auch da zu Lasten der Dinge, die eigentlich noch zu erledigen wären. Was ich mir vornehme, schaffe ich zeitlich normalerweise nie so schnell wie geplant oder gewünscht.

    Teamfähigkeit habe ich auch keine, ich mache im Studium alles alleine und das wäre auch gar nicht anders möglich. Darum wurde ich (auf Antrag) vom Prüfungsamt von Gruppenarbeiten befreit und darf Einzelarbeit stattdessen machen. Nur so kann ich überhaupt mein Studium schaffen.

    Mobilität ist klar, ich kann den Eingangssatz bestätigen. Das zeigte sich in meinen Studiengängen auch am Auslandssemester (im Fach Spanisch vorgeschrieben), das letztlich damit „endete“, dass ich ärztlich bescheinigt bekommen habe, dass ein Abbruch dessen (zwingend) notwendig war.
    Ein Verlassen der Heimatgegend ist mir nicht möglich, vllt. mal für einen Urlaub (1 bis max. 2 Wochen), aber definitiv beruflich ausgeschlossen.

    Motivation ist nicht vorhanden, und die Wirtschaft kotzt mich an. Eine berufliche Beschäftigung in der Wirtschaft lehne ich grundsätzlich ab.
    Können ist nicht vorhanden, und natürlich arbeite ich nicht gerne. Arbeit ist lediglich Mittel zum Zweck, Geld zu verdienen, nicht mehr und (leider auch) nicht weniger.

    Lernen tue ich auch nicht mehr gerne machen, hatte ich in der Schule schon genug. Aber man kommt im Studium nun mal leider nicht drum herum, und es ist in der Tat schier unerträglich. Nur ist derzeit ein Ende absehbar, und mit Abschluss ist halt besser als ohne.
    Ich studiere natürlich nicht der Inhalte wegen, sondern für das Abschlussdokument. Das war zwar am Anfang noch anders, meine Studienfächer (Spanisch und Philosophie) habe ich aus Interesse gewählt. Mittlerweile studiere ich sie nur noch wegen der besseren beruflichen Aussichten.

    Ausdauernd und belastbar bin ich auch nicht, nach spätestens zwölf Stunden Arbeit oder Lernen am Stück ist bei mir schon Schluss … ansonsten lese man noch mal oben nach, Stichwort verpasste Fristen …

    So, und jetzt erklärt mir mal, wie man sich mit solchen Voraussetzungen beim Arbeitgeber bewerben soll:
    – Ehrlich sein? Man hat zwar immer gepredigt bekommen, dass das gut wäre, aber da kann man sich die Bewerbung ja von vornherein sparen. Welcher Arbeitgeber will schon „Ich bin unmotiviert, habe eine schlechte Zeitplanung, lehne Arbeit ab, bin überhaupt nicht teamfähig, belastbar auch nicht und nicht mobil.“ lesen geschweige denn einstellen?
    – Vorgeben, die gewünschten Eigenschaften eben doch zu haben? Das werden wohl die meisten machen tun, täte aber zumindest bei mir mit einem schlechten Gewissen einhergehen. Wird in der Wirtschaft so verlangt, weshalb eine Beschäftigung in dem Bereich für mich auch nicht in Frage kommt.
    – oder eben mit Hartz IV leben (müssen)
    Die Aussichten finde ich jetzt alle nicht so rosig.

  2. Hallo anonym,

    ganz ehrlich glaube ich nicht, dass du keine Soft Skills hast, denn kommunizieren kannst du ja schon einmal.

    Zeitmanagement: Wenn du für Dinge länger brauchst, solltest du dir die Zeit auch nehmen. Das kann auch bedeuten, dass du ein oder zwei Semester länger studierst, weil du weniger Seminare und Vorlesungen in einem Semester besuchst. Viele Universitäten bieten da auch entsprechende Seminare und Workshops an. Außerdem hilft es sicher, Freunden von deinem Problem zu erzählen. Die schleifen dich sicher gerne zu so einem Angebot hin. Zeitmanagement kann man lernen und da bist du sicherlich keine Ausnahme.

    Teamfähigkeit: Es gibt auch Jobs für Menschen, die nicht gerne mit anderen zusammenarbeiten.

    Mobilität: Auch das ist nicht in jedem Job gefordert.

    Motivation: Vielleicht musst du einfach noch das finden, was dir wirklich Spaß macht. Auch abseits der Wirtschaft gibt es sicherlich interessante Aufgabenfelder.

    Lernen: Wenn du nicht gerne lernst, ist das Studium vielleicht nicht das richtige für dich. Da du aber den Willen hast, das fertig zu machen, kannst du ja kurz vor Ende froh sein, dass die Quälerei bald ein Ende hat. Wenn du da gänzlich unbegabt wärst, wärst du sicher nicht so weit gekommen.

    Ausdauer und Belastbarkeit: Alle, die sich durch ein Studium quälen, das sie nicht interessiert, sind ausdauernd. Und auch 12 Stunden Arbeit/ Lernen meistert man nur, wenn man belastbar ist. Stell da dein Licht nicht so unter den Scheffel!

    Mein Rat an dich: Finde etwas, was dir Spaß macht und versuch damit glücklich zu werden. Ob es nun ein Job im Kulturbereich, beim Fahrradladen um die Ecke oder der Makramee-Shop im Internet ist – es sollte dich zufriedenstellen und für einen angemessenen Lebensunterhalt sorgen. Wie du das herausfindest, kann ich dir natürlich nicht beantworten. Da können dir sicher, Freunde, Familie, Jobcoaches oder vielleicht auch Therapeuten besser helfen. Ich wünsche dir jedenfalls, dass du deine Motivation für etwas entdeckst und rosigere Zeiten anbrechen!

    Viele Grüße
    Kristina

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