Zum Tag der Arbeit – 5 Irrtümer über das Arbeitsleben

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Der erste Mai ist der Tag der Arbeit. Grund genug, um mit ein paar Irrtümern über das Arbeitsleben aufzuräumen!

1. Ich bin Berufsanfänger und kann nichts!

Du kannst trotz guter Noten nicht in den Beruf starten, weil du ja angeblich nichts gelernt hast und nichts kannst? Du hast Angst, dass im ersten Job sofort alle merken, dass du nichts weißt? Herzlichen Glückwunsch, du leidest am Hochstapler-Syndrom. Damit bist du aber nicht allein. Bis zu 70% der Menschen fühlen sich manchmal als Hochstapler. Sehr viele davon Berufsanfänger. Entweder bist du also in bester Gesellschaft bei so vielen Hochstaplern und fällst deshalb nicht auf oder du machst dir grundlos einen Kopf. Du darfst dich also entspannen. Wenn du nicht weißt wie das geht, schau mal hier.

2. Arbeitszeit ist immer produktiv!

Arbeiten heißt jeden Tag lang mindestens 8 Stunden richtig ackern! Richtig? Nö! Schön wäre es, zumindest für die Chefs dieser Welt. Leider wird die Arbeitszeit nicht nur produktiv genutzt. Einer Studie von 2008 zufolge vertrödeln Angestellte zwei Tage die Woche. Daran musst du dir aber kein Beispiel nehmen ;-) Die schlimmsten Produktivitätsfresser sollen derzeit die sozialen Netzwerke sein. Gleichzeitig machen Deutsche aber im Europavergleich die meisten Überstunden.

3. Krankheit schützt vor Kündigung!

Einstellung, Arbeit, Krankheit, Krankheit, Arbeit, Urlaub, Krankheit. Während du Letztere auskurierst, flattert auch schon die Kündigung in deinen Briefkasten. Geht nicht? Schließlich bist du ja nicht absichtlich krank geworden Geht ja wohl! Egal ob länger krank oder viele  kleine Krankheiten hintereinander – Chefs entlassen und dürfen das auch, wenn weiterer, längerer Arbeitsausfall durch Krankheit zu erwarten ist. Aber wenigstens ruiniert Krankheit nicht den Urlaub. Wer nämlich im Urlaub krank wird und das mit Attest belegen kann, darf den Urlaub nachholen.

4. Den ganzen Urlaub mache ich einfach nächstes Jahr!

Wetter ist schlecht, keiner hat Zeit, also sparst du dir den Urlaub lieber auf? Kannst du gerne machen, du brauchst aber nicht drauf zählen, dass du den Urlaub im nächsten Jahr nachholen darfst. Arbeitsrechtlich ist es nicht vorgeschrieben, dass dein Arbeitgeber dir den aufgesparten Urlaub noch im nächsten Jahr gewährt. Also dann doch lieber was vom prall gefüllten Urlaubskonto ausgeben, statt gar nicht frei zu machen.

5. Arbeit muss nicht Spaß machen!

„Erst die Arbeit dann das Vergnügen“ predigen gerne Eltern und Großeltern. Arbeiten nur um Geld zu verdienen ist aber schon längst keine Priorität der Gen Y mehr. Wenn man sich mindestens 8 Stunden täglich mit einer Tätigkeit beschäftigt, dann muss sie auch Spaß machen.  Dazu gehört vor allem ein gutes Arbeitsklima mit Chef und Kollegen. Aber auch die Selbstverwirklichung und Sinnhaftigkeit sind wichtige Faktoren bei der Zufriedenheit.

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